Lanikai (Oahu), Hawaii)
Klima/Reisezeit:
Hawaii ist rund ums Jahr ein ausgezeichnetes Reiseziel. Die Tagestemperatur
ist konstant bei 25-29 Grad und die Wassertemperatur bei 20-27 Grad. Am Nachmittag
sorgen die Passatwinde für eine angenehme Brise besonders am Lanikai-Strand
bei Kailua, der an der windzugewandten (östlichen) Luv-Seite der Vulkaninsel
Oahu liegt. Nicht von ungefähr ist in Kailua auch der 24-malige Surfweltmeister
Robby Naish (s. Foto) aufgewachsen.
Flug:
ab 790 Euro (Hin- & Rückflug Frankfurt-Honolulu z.B. Ende April mit
US Airways. Kürzeste Flugzeit 18 Stunden). Ostern ist Hauptreisezeit, dann
fliegen viele Amerikaner zum Kurzurlaub nach Hawaii dann ist es teurer
als in der Nebensaison
Günstige Tickets unter: www.billigflieger.de
Das ist Deutschlands Nummer 1 unter den Preisvergleichen für Flugreisen
im Internet. Innerhalb von 30 Sekunden werden aktuelle Angebote von über
250 verschiedenen Anbietern durchsucht.
Unterkunft:
Große Hotelanlagen gibt es am Lanikai-Strand erfreulicherweise nicht,
stattdessen Bungalows, gepflegte Apartments und Pensionen, z.B.
- Hawaiis Hidden Hideaway Bed & Breakfast (Deluxe Studio
ab 107 Euro/Nacht), www.ahawaiibnb.com
- Lanikai Garden Studio (DZ ab 118 Euro/Nacht plus Tax und 37 Euro
Reinigungsgebühr), www.lanikaibeachrentals.com
Pauschalangebote:
Angebot für eine Woche PKW- und Flugrundreise: 8 Tage / 7 Nächte
auf 2 Inseln (Oahu und Kauai) im DZ pro Person ab 436 Euro (ohne Anreise) unter
www.canusa.de/hawaii-reisen/strandurlaub-hawaii.html
www.hawaii.de/hawaiibed.htm?gclid=CPOMt-3SnKACFZJr4wodHWCbeQ
Infos:
www.hawaii-tourism.de
Hawaii Tourism Europe,
c/o Aviareps Tourism GmbH,
Sonnenstr. 9,
D-80331 München
Tel. (089) 236 621 77
Youtube:
Weckt augenblicklich Sehnsucht nach Lanikai: www.youtube.com/watch?v=mWj7uzIPue8&feature=related
Genießer-Tipp:
Lanikai Juice am Shopping-Center in Kailua (572 Kailua Rd.)
der leckerste Saftladen der Welt. Himmlische Fruchtcocktails, alkoholfrei. An
diesem Tresen entstehen tropische Träume zum Trinken aus allem,
was die üppigen Gärten Hawaiis hergeben (inkl. Bienenpollen)
Lese-Tipps:
Hawaii (Reise Know-How Handbuch, 22,50 Euro) In
diesem Sachbuch für den Vulkan-Archipel zwischen Exotik und American Way
of Live hilft der Autor Alfred Vollmer kompetent, die Naturschönheiten
auch abseits der gängigen Routen zu entdecken. Er hinterfragt die Touristenklischees,
macht die Kultur der Ureinwohner erlebbar und bietet umfassende Informationen
zu Geschichte, Politik, Flora, Fauna, Geologie, Geographie und Ökologie
des Inselstaates.
Sehr gut auch: Hawai'i von Bonnie Friedman und Paul Wood
(Vis a Vis, Dorling Kindersley, 20,90 Euro)
Die etwas andere Strandlektüre (da Sie sich gerade auf einem erloschenen
Vulkan sonnen): Naturwissenschaft Was man wissen muss, um die Welt
zu verstehen von Pulitzer-Preisträgerin Natalie Angier. Kurzweiliger
kann man die Erde, das Leben und das Weltall kaum erklären ( C. Bertelsmann
Verlag , 22,95 Euro)
Reise- und Sicherheitshinweise:
Für alle Flüge in die USA gelten verschärfte Sicherheitsmaßnahmen.
Reisende sollten bei Reiseantritt zusätzliche Zeit (mindestens 3 Stunden)
einplanen, um diese Kontrollen rechtzeitig vor dem Abflug passieren zu können.
Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite des Department of Homeland
Security unter www.dhs.gov
Einreise:
Zur visumfreien Einreise in die USA im Rahmen des "Visa Waiver"
Programms berechtigen ausschließlich alle regulären (bordeauxroten)
deutschen Reisepässe (sowohl die vor dem 1.11.2005 ausgestellten maschinenlesbaren
als auch die seit 1.11.2005 ausgestellten Reisepässe -so genannte e-Pässe,
die einen Chip enthalten) sowie Kinderreisepässe, die vor dem 26.10.2006
ausgestellt und seitdem nicht verlängert wurden und ein Foto enthalten.
Mit dem vorläufigen (grünen, höchstens ein Jahr gültigen)
Reisepass oder mit einem seit dem 26.10.2006 ausgestellten oder verlängerten
Kinderreisepass benötigen Sie ein Visum!
Electronic System for Travel Authorization (ESTA)
Seit dem 12. Januar 2009 müssen alle Reisenden, die im Rahmen des "Visa
Waiver" Programms (VWP) in die USA reisen, vor der beabsichtigten Einreise
zwingend via Internet unter https://esta.cbp.dhs.gov
eine gebührenfreie elektronische Einreiseerlaubnis ("Electronic System
for Travel Authorization"-ESTA-) einholen. Die Beantragung über Dritte
(z.B. Reisebüro) ist möglich. Die einmal erteilte Einreiseerlaubnis
gilt für beliebig viele Einreisen innerhalb eines Zeitraums von zwei Jahren.
Informationen zum Thema Einreise in die USA können Reisende auch
auf der Internetseite der amerikanischen Botschaft unter www.usembassy.de
abrufen.
Infos:
Auswärtiges Amt,
Bürgerservice,
11013 Berlin
Tel.: (03018) 172000
Fax: (03018) 1751000
www.auswaertiges-amt.de
Hawaiianische Küche:
Der 50. Staat der USA ist ein ganz besonderer: Eine Inselgruppe, gut 2000
Kilometer vom Festland entfernt mitten im Pazifik gelegen, mit einer ganz besonderen
Küche: Polynesisch-asiatisch. Die Bevölkerung sind nämlich v.a.
Abkömmlinge chinesischer, koreanischer, philippinischer Einwanderer. Polynesier
sind eine Minderheit, die Weißen noch mehr. Das spiegelt sich in der Küche
Hawaiis wieder, wo eindeutig mehr mit Stäbchen (Chopsticks) als mit Messer
und Gabel gegessen wird. Traditionelles hawaiianisches Essen bedeutete früher
vornehmlich Fisch und Poi: Ein Brei aus Tarowurzeln. Luaus, Kochfeste
unter freiem Himmel, werden immer noch veranstaltet. Dabei gibt es in einer
Erdgrube (!) gebackenes Schweinefleisch (kalua pig),
als Vorspeise Lomi Lomi Salmon (ein Salat mit Lachs und Gemüsen), als Dessert
Haupia (Kokosnusspudding) und natürlich reichlich hawaiianischen Fruchtpunsch
in alkoholhaltiger und nichtalkoholischer Form.
...and here we go:
Lomi Lomi Salmon für 4 Portionen:
250 g Räucherlachs
600 g Tomaten, feingehackt
1 Bund Frühlingszwiebeln, feingehackt
1/2 Zwiebel, feingehackt
Alle Zutaten sehr fein hacken und mischen. Über Nacht gut kühlen
und gut durchziehen lassen.
Diese Vorspeise braucht kein Gewürz - der Lachs ist salzig genug. Wer mag,
kann allerdings eine Prise Pfeffer und etwas Zucker dazugeben, vor allem, wenn
die Tomaten noch nicht sehr reif waren.
Kalua Pig aus dem Römertopf
6 - 8 Portionen:
2 Tassen Cidre (Apfelwein)
Schweineschinken oder Krustenbraten am Stück, 3 Kilo
Rauchsalz, Salz
Römertopf einweichen. Schweinefleisch hineingeben, Cider angießen
und Braten mit Rauchsalz würzen. Im Ofen bei 150 Grad mindestens fünf
(!) Stunden gar backen lassen. Fleisch aus dem Topf nehmen, etwas mit normalem
Salz nachsalzen und in feine Streifen zupfen, mit Salaten und Reis servieren.
Die Garzeit ist kein Irrtum: Das Fleisch muss fast zerfallen. Bei einem originalen
hawaiianischen Luau wird Kalua Pig in einer Erdgrube geröstet und
zwar einen halben Tag lang.
Huli Huli Chicken
6 - 8 Portionen:
2,5 Kilo Hühnerteile (Keulen und Brust)
je 150 ml Ketchup und Sojasoße
100 g brauner Zucker
3 EL Sherry
1 Stück Ingerwurzel, zerdrückt (oder in Pulverform)
1 Knoblauchzehe, gehackt
Hühnerteile mit der Hautseite nach oben in eine Fettpfanne schichten.
Unter dem Ofengrill (zweitoberste Schiene) von jeder Seite etwa zehn Minuten
garen. Zutaten für die Soße verrühren, auf das Huhn streichen
und weitere zehn Minuten pro Seite braun braten, dabei immer wieder mit der
Soße bestreichen.
Dazu schmecken gebratene Gemüsenudeln oder Reis.
Haupia (Kokosnuss-Pudding)
4 Portionen:
35 g Stärkemehl
2 EL Zucker
Prise Salz
400 ml Kokosnussmilch (aus der Dose)
In einer Schüssel Zucker, Stärke und etwas von der Kokosmilch zu
einer geschmeidigen Paste verrühren. Die restliche Kokosmilch zum Kochen
bringen und mit der Paste andicken. In eine flache Form geben und abkühlen
lassen.
Dieser feste Pudding ist fast wie ein Gelatinedessert. In Hawaii wird Haupia
in Würfel geschnitten und mit frischen Früchten serviert.
Für die Rezepte bedanken wir uns bei unserer Journalisten-Kollegin Gabriele
Frankemölle (www.usa-kulinarisch.de),
die lange auf Hawaii gelebt hat.
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