Kalifornien
Kalifornien
ist der drittgrößte US-Bundesstaat. Seine Größe beträgt
rund 411.000 km² und er erstreckt sich von der Grenze nach Oregon im Norden
bis zur mexikanischen Grenze im Süden. Kalifornien ist damit etwas größer
als Deutschland und etwas kleiner als Frankreich. Eine spektakuläre Vielfalt
von Landschaften prägt den westlichsten Bundesstaat der USA, von den nebligen
Mammutbaumwäldern der Nordküste über das mächtige Hochgebirge
der Sierra Nevada bis zu den bizarren Wüstenformationen im Süden.
Jede der 12 Regionen Kaliforniens hat ihren eigenen Charakter, und der Reisende
hat häufig den Eindruck, in ein völlig anderes Land zu kommen, wenn
er von einer Region in die nächste fährt. Das ist die Schönheit
Kaliforniens. Der am schnellsten wachsende Bundesstaat der USA hat einen exzentrischen
Ruf. Die linke Küste, an der Filmstars wilde Partys feiern
(oder Gouverneur werden) und vegetarische Freidenker im Whirlpool radikale Ideen
ausbrüten. Dies mag zwar ein übertriebenes Klischee sein, doch es
hat einen wahren Kern, und Kalifornier sind die ersten, die dem zustimmen. Hier
haben die verrücktesten Ideen ihren Ursprung.
Wer
es bezweifelt, mag sich nur einmal das Haight-Ashbury-Viertel (Foto) in San
Francisco oder die Kinetic Grand Championship im Humboldt County anschauen oder
einen Spaziergang am Venice Beach in Los Angeles unternehmen. Kalifornien hat
darüber hinaus eine unglaublich reiche afrikanisch-amerikanische Kultur,
die Sie an Orten wie dem California African American Museum in Los Angeles oder
in der African-American Shakespeare Company in San Francisco erleben können.
Und dann gibt es natürlich die Leckereien... In den siebziger Jahren haben
Küchenchefs wie Alice Waters in Berkeley mit ihren Fusion- Rezepten mit
den frischesten Zutaten die Esskultur Amerikas revolutioniert und die Kalifornische
Küche erfunden. Alice Waters sowie der kulinarischen Vielfalt der
einwandernden Bevölkerung (hauptsächlich Mexikaner und Asiaten) ist
es zu verdanken, dass das Land auch hinsichtlich seiner Küche zu einer
der interessantesten Regionen der Welt geworden ist.
San
Francisco: Auf 43 Hügeln gelegen, eine der unvergesslichsten Städte
der Welt. Den besten Blick auf die Golden Gate Bridge (Foto) haben Sie vom Marin
County aus (Marin Headlands). Oder vom Presidio, am Fort Point gigantisch.
Am Union Square schlägt der Puls der Stadt: edle Boutiquen, Hotels und
Open Air-Konzerte tolles Flair. Bummeln Sie durch Chinatown (unbedingt
Dim Sums probieren!) und durch die Marktstände des Ferry Building.
In Haight-Ashbury erwachte in den 60ern die Hippie Bewegung Flower Power.
Der Charme ist heute noch zu spüren: bunte Shops, tolle Bars und Lokale.
Mehr Infos: www.sanfrancisco.travel
Tipp: Die San Francisco City Insider's Tour, die vom
Spezialveranstalter Extranomical Tours www.extranomical.com
angeboten wird. Kostet 69 Dollar pro Erwachsenen. Der Gast wird von seinem Hotel
abgeholt und wieder hingebracht. Sechs Stunden-Trip. Kleine Gruppe. Rundfahrt
im Van. Tolle Guides, keine 08/15-Touristentour. Sehr empfehlenswert!
Zur
San Francisco Bay Area gehört auch Berkeley. In der kleinen Stadt begannen
Free Speech Movement und Studentenproteste gegen den Vietnam-Krieg. Hier waren
die Hippies zu Hause. Doch hat die Stadt in den vergangenen Jahren ihr Image
aufpoliert gepflegte Restaurants, Öko und Bio spielen hier heute
eine wichtige Rolle. Der Ort ist nicht zuletzt wegen der weltberühmten
Universität (Foto) sehr international: 30 000 Studenten büffeln hier.
Unter den Lehrkräften sind zehn Nobelpreisträger. Unbedingt eine Führung
über den Campus machen. Gibt es als Gruppentour und auch auf eigene Faust
(mit Karte und Infos). Mehr Berkeley-Infos: www.visitberkeley.com
Ebenfalls
zum Großraum San Francisco gehören das Napa und das Sonoma Valley
(Foto) ein Mekka für Weinliebhaber. Dutzende Weingüter mit
Jahrhunderte alten Wurzeln, grüne Hügel und verwunschene Wälder,
in denen man zwischen den riesigen Redwoods den ganzen Tag lang keiner Menschenseele
begegnet. Olivenhaine, Lavendel- und Obstplantagen zieren die Landschaft, die
mit ihren sanften Hügeln zum Verweilen einlädt. Dazu schönes
Wetter, die tosenden Wellen des Pazifik und kleine, verwunschene Örtchen,
in denen die Zeit stillzustehen scheint: Das ist Sonoma County, einer der schönsten
Landstriche im Norden Kaliforniens. Keine 50 Kilometer von der Westküsten-Metropole
San Francisco entfernt. Charmant. Mondän. Luxuriöse Wellness-Hotels
laden zum Ausspannen ein und dazu, nach allen Regeln der Kunst verwöhnt
zu werden. Die Weingüter produzieren in dem speziellen Klima an der Westküste
erstklassige Tropfen und haben ihre Türen stets für Besucher geöffnet.
Die Geschichte des Staates ist zum Greifen nah - denn in der einst der mexikanischen
Garnisonsstadt Sonoma hissten amerikanische Kämpfer 1846 die noch heute
bekannte Bärenflagge und deklarierten die Unabhängigkeit
Kaliforniens. Mehr Sonoma-Infos: www.sonomavalley.com
und sonomacounty.com Es gibt rund 250
Weingüter im Sonoma Valley und verschiedenste Touren, auf eigene Faust
mit dem Mietwagen und auch organisierte Touren. Neu sind Weinverkostungen mit
Fahrer, der Fahrer fährt Sie anschließend mit Ihrem Leihwagen nach
Hause. Ein echter Tipp ist das Schug Carneros Estate, das der Deutsche
Walter Schug (Foto) vor 32 Jahren gründete. Er stammt aus dem Rheingau.
Zusammen mit Sohn Axel führt er heute das 18 Hektar große Gut
es steht für hervorragenden Pinot Noir, für ausgezeichneten Chardonnay
und erfrischenden Saugingon-Blanc. Sein Credo: Der Wein soll rein sein.
Die Traube ist der Star. Es gibt Führungen und Verkostungen sowie
einen Shop (Adresse: 602 Bonneau Road, Sonoma, CA 95476). Mehr Infos:
www.schugwinery.com
Anreise:
Die Anreise nach Kalifornien ist einfach. Mehrere Fluggesellschaften fliegen
ohne Zwischenlandung von verschiedenen Flughäfen in Deutschland nach San
Francisco und Los Angeles. Die Flugzeit für einen Nonstop Flug beträgt
etwa 11 Stunden. Der Los Angeles Airport (www.los-angeles-lax.com)
liegt 31 Kilometer von Downtown entfernt. Kostenlose Shuttle-Busse fahren zur
Aviation Station, von wo aus Sie mit der Metro nach LA fahren können. Der
San Francisco International Airport (www.flysfo.com)
befindet sich 21 Kilometer von der Stadt entfernt, die mit öffentlichen
Verkehrsmitteln (BART) leicht zu erreichen ist. Nonstop Verbindungen gibt es
ab Frankfurt täglich nach San Francisco mit United Airlines (www.unitedairlines.de).
Die Airline bietet im Sommer sogar täglich mehrere Verbindungen ab Frankfurt
an. Lufthansa (www.lufthansa.com) fliegt ab
Frankfurt täglich und ab München mehrmals wöchentlich nach San
Francisco und Los Angeles. Andere amerikanische Fluggesellschaften wie American
Airlines (www.americanairlines.de) bieten
ebenfalls gute Verbindungen nach Kalifornien, in der Regel muss man jedoch umsteigen.
Günstige Tickets gibts auch unter: www.billigflieger.de
Das ist Deutschlands Nummer 1 unter den Preisvergleichen für Flugreisen
im Internet. Innerhalb von 30 Sekunden werden aktuelle Angebote von über
250 verschiedenen Anbietern durchsucht.
Reise- und Sicherheitshinweise:
Deutschland ist Mitglied im Programm für visumfreies Reisen (Visa
Waiver Program = VWP), deutsche Staatsbürger benötigen in der Regel
kein Visum für die USA. Besucher dürfen bis zu 90 Tage für Geschäftsreisen
oder Urlaube ohne Visum in den USA bleiben. Allerdings sind seit dem 12. Januar
2009 alle Staatsbürger der am Programm für visumfreies Reisen (VWP)
teilnehmenden Länder verpflichtet, im voraus eine Genehmigung für
eine Reise in die Vereinigten Staaten über die elektronische Reisegenehmigung
(ESTA) zu beantragen. Die Registrierung ist online
auf der offiziellen ESTA-Website möglich. Für alle Besucher der
Vereinigten Staaten ist ein maschinenlesbarer Reisepass erforderlich. Der
Reisepass muss während der gesamten Aufenthaltsdauer gültig sein.
Alle neuen Reisepässe müssen die biometrischen Daten des Passinhabers
enthalten. Weitere Informationen erhalten Sie bei der für Sie zuständigen
US-Botschaft. (hier
klicken)
Auch das Auswärtige Amt informiert umfassend zur Einreise, gibt auch medizinische
Hinweise.
Übernachten:
Bed and Breakfasts gibt es meistens in Privathäusern, Cottages auf
dem Land, historischen viktorianischen Anwesen oder anderen Anlagen mit lokalem
Flair. Da diese Übernachtungsbetriebe normalerweise kleiner sind, ist der
Service meist sehr persönlich. Wie der Name schon sagt ist im Preis ein
komplettes Frühstück enthalten, auf dem Zimmer, gemeinsam mit den
Gastgebern oder als Buffett. Auf der Webseite California Association of Bed
& Breakfast Inns (www.cabbi.com) finden Sie
ausführliche Informationen über Bed and Breakfast-Anbieter in jeder
Region Kaliforniens, inklusive Online-Buchungsmöglichkeit. Wenn Sie mit
Kindern oder einer größeren Gruppe unterwegs sind, spezielle Ansprüche
haben oder einfach nur mehr Platz und die Möglichkeit selbst zu kochen
haben wollen, sollten Sie eine Ferienwohnung oder eine Hütte mieten. Das
ist vor allem rund um den Lake Tahoe eine beliebte Option. Am Lake Shasta und
am Zusammenfluss von Sacramento River und San Joaquin River sind Hausboote sehr
beliebt. Ferienwohnungen und -häuser kann man in allen Regionen Kaliforniens
mieten, schauen Sie z. B. unter www.VacationRentals.com
oder www.vbro.com. Für Hotels: reservations.visitcalifornia.com,
www.holidaycheck.de
Angebote:
Eine Woche im Drei-Sterne-Hotel Triton a Kimpton Hotel ist im Doppelzimmer
inklusive Flug ab 1.082 Euro pro Person buchbar.Am Rande von Chinatown und in
Gehdistanz zum Union Square gelegen. Stylisches Hotel mit Restaurant im Pariser
Stil, Fitnesscenter, Massagestudio und Businesscenter. Knallbunte Lobby mit
cooler Musik. Ökö-Produkte und Gummi-Ente im Bad. 140 Zimmer.
Eine
Woche im Vier-Sterne-Hotel Sir Francis Drake a Kimpton Hotel ist im Doppelzimmer
(Foto) inklusive Flug ab1.222 Euro pro Person buchbar. In Downtown am Union
Square, wenige Minuten von Chinatown und den beliebten Cable Cars entfernt.
Historisches Hotel im englischen Stil bietet ein italienisches Bistro, Bar,
Café, Fitnessraum, Souvenirshop. 422 Zimmer. Tipp: Harry Stenton's
Starlight Room im 21. Stock des Hotels: Topblick, lange Theke, coole Drinks.
Flüge nach San Francisco gibt es bei FTI ab 662 Euro inkl. Steuern. Eine
Nacht im Drei-Sterne-Hotel Triton a Kimpton Hotel ist im Doppelzimmer
ab 60 Euro pro Person buchbar, eine Nacht im Vier-Sterne-Hotel Sir Francis Drake
a Kimpton Hotel ist im Doppelzimmer ab 80 Euro pro Person buchbar.
Tour:
Die ganztägige California Wine Tour in die Weinregionen Sonoma County
und Napa Valley ist bei FTI ab 50 Euro pro Person buchbar. Bei verschiedenen
Weinproben können exzellente Weine getestet werden und Teilnehmer erfahren
dabei Wissenswertes über den traditionellen und modernen Weinanbau.
San Francisco City Pass
Der San Francisco City Pass gewährt Eintritt zu verschiedenen Attraktionen
der Stadt wie dem Aquarium of the Bay, dem Museum of Modern Art oder einem Blue
& Gold Fleet Bay Cruise sowie sieben Tage lang unbegrenzte Nutzung der Cable
Car-Linien. Der Pass ist ab 54 Euro pro Person buchbar.
Mietwagenrundreise
Die achttägige Mietwagenrundreise Kalifornien Mosaik II: Der
berühmte Highway No. 1 ist pro Person ab 529 Euro buchbar. Die Reise
führt ihre Gäste nach San Francisco, Santa Cruz, Monterey, San Luis
Obispo, Santa Barbara, Los Angeles und San Diego. Die Küstenfahrt hält
die unzählige Fotomotive mit traumhaften Ausblicken auf den Pazifik bereit
und vermittelt das ultimative kalifornische Lebensgefühl. Buchungen und
Informationen unter www.fti.de, Tel. 01805 / 384500
(14 Cent/Minute aus dem deutschen Festnetz, maximal 42 Cent/Minute aus dem Mobilfunk)
sowie im Reisebüro.
Mietauto:
Ein Mietwagen der Kategorie Economy ist für eine Woche ab 162 Euro buchbar,
unter www.driveFTI.de. Auch im Reisebüro
sowie telefonisch unter 01805/ 041 504 (14 Cent/ Minute aus dem deutschen Festnetz,
maximal 42 Cent/ Minute aus dem Mobilfunk) buchbar.
Strand-Kompass:
Jeder Kalifornier weiß, dass die Strände im Süden Kaliforniens
weit und ruhig sind, im Norden aber wild und dramatisch. Nördlich von Big
Sur ist das Wasser kälter, die Klippen steiler und die Natur wohl auch
spektakulärer. Erleben Sie Abenteuer in und über dem Wasser, denn
Nordkalifornien ist Heimat vieler Meerestiere (Seelöwen, Wale, Seehunde)
und ein beliebter Ort für Wassersport wie Tauchen und Surfen. Beobachten
Sie die ausgelassenen Seelöwen und bewundern Sie die Welt unter Wasser
beim Tauchen am San Carlos Beach in Monterey. Dieser kleine Strand am Hafen
ist einer der beliebtesten Tauchzentren, wo man Tauchunterricht bekommt, oder
auf eigene Faust die Unterwasserwelt erkunden kann.
Um an einen Strand der North Coast zu gelangen, der alles bietet (Camping, Angeln,
Wandern und Wildtierbeobachtung), fahren Sie die 13 Kilometer lange, nicht-asphaltierte
Straße zum unberührten Gold Bluffs Beach. Dank Hollywood haben wir
alle ein Bild des klassischen kalifornischen Strands im Kopf: Glänzender
weißer Sand, strahlender Sonnenschein, eine sanfte Brandung, gut gebaute
Rettungsschwimmer und Surfer. Deshalb sollte Malibu ganz oben auf Ihrer Liste
stehen: 43 Kilometer pazifische Küste im Postkartenstil (mit Filmstars).
Familien mit Kindern schätzen die ruhigen Gewässer in Malibus weniger
bekannter Paradise Cove.Sehen und gesehen werden geht nirgendwo besser als an
dem mit Palmen gesäumten Strandparadies des Orange County, Laguna Beach,
wo die gut eingeölten und geformten Körper der Beach Boys und California
Girls an der 10 Kilometer langen Küste entlang bummeln. Wenn Ihnen in Nordkalifornien
der Sinn nach einem klassischen südkalifornischen Badeort steht, besuchen
Sie den Stinson Beach mit seinem feinen Sand, den steilen Klippen und einer
kräftigen Brandung, bei der man jedoch noch gut schwimmen kann.
Kalifornien im TV:
Mittwoch, 8.8., 16.15 Uhr, EinsFestival: Facebook - Milliardengeschäft
Freundschaft. Die 17-jährige Franciska aus der Großstadt ist dauer-online
und möchte trotzdem gerne wissen 'was mit meinen privaten Sachen so gemacht
wird.' Um das zu verstehen, gewährt Mark Zuckerberg einen exklusiven Einblick
in seine Arbeit in der Konzernzentrale in Palo Alto in Kalifornien.
Freitag, 10.8., 6.05 Uhr, MDR: LexiTV - Wissen für alle. Kalifornien
- Unterwegs im Golden State. Wer Gegensätze mag, ist in Kalifornien genau
richtig. Neben den überschäumenden Mega-Metropolen Los Angeles, San
Francisco und San Diego faszinieren verlassene Goldgräber-Städtchen
und weite Landschaften. Ursprünglich durch die Spanier kolonisiert, gehört
der Golden State" den Vereinigten Staaten von Amerika an. Bereits
The Mamas and the Papas" erkannten die Schönheit Kaliforniens
und erschufen ihren unverwüstlichen Hit California Dreamin".
Doch auch schwere Erdbeben und riesige Waldbrände gehören zum Land
wie der Tag zur Nacht.
Montag, 13.8., 7.15 Uhr, SWR: USA - The sound of ... Mexikaner in Kalifornien.
Der Tortilla-Vorhang, die Grenze zwischen Kalifornien und Mexiko, ist für
viele Mexikaner eine nur schwer zu überwindende Barriere, um ins gelobte
Land Amerika zu gelangen.
Sonntag,
19.8., 11.45 Uhr, arte: Strände der Sixties. Der heutige Teil erzählt
vom amerikanischen Surfer-Mekka Malibu (Foto) und seinem Einfluss auf die Popkultur
der 60er Jahre. Beach Boys, Longboards, Bikinis, Grillpartys am Strand und sonnengebräunte
Körper - Malibu wird in den Sixties zum Surfer-Mekka und Schaufenster des
amerikanischen Wohlstands. Denn nur eine Autostunde vom Strand entfernt liegt
Hollywood. Dort entdeckten clevere Produzenten schon bald das Vermarktungspotenzial
dieser Sportart, von der die kalifornische Jugend nicht genug kriegt. Der Strand
wird zur Kulisse einer Reihe von Filmen fragwürdiger Qualität, der
sogenannten "Beach Movies". Mit "Surfin' USA", "Surfin'
Safari" und vielen weiteren Hits ähnlicher Machart geben die Beach
Boys der Surferkultur eine musikalisch internationale Aura. Für Millionen
junger Leute wird Malibu zum Symbol eines hedonistischen Lebensstils, der sich
in drei Worten zusammenfassen lässt: "Fun, Fun, Fun". Doch neben
den Freizeit-Wellenreitern gibt es die wahren, die eingefleischten Surfer. Für
sie ist Surfen mehr als ein Sport, es ist eine Philosophie, die Suche nach der
perfekten Welle, von der der Kultfilm "The Endless Summer" (1964)
erzählt. Die Unbeschwertheit der Sixties wird durch den Vietnamkrieg von
den Stränden Malibus gefegt. Die Surfer sind Vorläufer der Hippiebewegung,
die in Kalifornien ihren Siegeszug feiert - anarchistisch und ökologisch,
lange bevor diese Begriffe in aller Munde sind. Die Sixties - das ist die Erinnerung
an eine glückliche Zeit, in der man glaubte, dass der Sommer nie endet.
Lese-Tipps:
Ab 2. August im Handel: Der brandneue Roman von Isabel Allende Mayas
Tagebuch.
Isabel Allende auf einen Blick:
19 Bücher
in 35 Sprachen übersetzt
mehr als 57 Millionen Exemplare verkauft
12 internationale Ehrendoktorwürden
50 Auszeichnungen in mehr als 15 Ländern
internationale Adaptionen für Film, Theater, Musicals, Opern, Ballet
und Radio
Gründerin der Isabel Allende Foundation zur Unterstützung von
Frauen und Mädchen weltweit
Mayas
Tagebuch (Roman. Übersetzt von Svenja Becker; 447 Seiten; 24,95
Euro, Suhrkamp Verlag). Inhalt: Die neunzehnjährige Maya ist auf
der Flucht. Vor ihrem trostlosen Leben in Las Vegas, der Prostitution, den Drogen,
der Polizei, einer brutalen
Verbrecherbande. Mit Hilfe ihrer geliebten Großmutter gelangt sie auf
eine abgelegene Insel im Süden Chiles. An diesem einfachen Ort mit seinen
bodenständigen Bewohnern nimmt sie Quartier bei Manuel, einem kauzigen
alten Anthropologen und Freund der
Familie. Nach und nach kommt sie Manuel und den verstörenden Geheimnissen
ihrer Familie auf die Spur, die mit der jüngeren Geschichte des Landes
eng verbunden sind. Dabei begibt Maya sich auf ihr bislang größtes
Abenteuer: die Entdeckung ihrer eigenen Seele. Doch als plötzlich Gestalten
aus ihrem früheren Leben auftauchen, gerät alles ins Wanken. Mayas
Tagebuch erzählt von einer gezeichneten jungen Frau, die die unermesslichen
Schönheiten des Lebens neu entdeckt und wieder zu verlieren droht. Ein
unverwechselbarer Allende-Roman: bewegend, spannend und mit warmherzigem Humor
geschrieben. Der Suhrkamp Verlag hat eine tolle Allende-Hompepage mit vielen
Infos rund um die sympathische Bestsellerautorin. Es gibt ein kleines Grußwort
von ihr, ein Video sowie eine kostenlose Leseprobe: hier
klicken
+
ausführlich und aktuell Vis-à-Vis: Kalifornien von Dorling
Kindersley (26,95 Euro). Mehr als 1500 farbige Fotos, 3D-Zeichnungen und Grundrisse
zeigen alles Wichtige auf einen Blick. Der ausführliche Praxisteil bietet
aktuelle Angaben zu Hotels, Restaurants, Shopping, Nachtleben und Unterhaltung
sowie praktische Tipps zu Verkehrsmitteln, Öffnungszeiten und vielem mehr.
Aktuelle Fotos stimmen Sie bereits vorab auf den Urlaub ein und attraktive Routenvorschläge
machen eine entspannte Reise möglich. Infos: www.dorlingkindersley.de
Mehr Infos:
Auswärtiges Amt
Bürgerservice
Arbeitseinheit 040
11013 Berlin
Tel.: (03018) 172000
Fax: (03018) 175100
www.auswaertiges-amt.de
Mehr Infos über Kalifornien Unterkünfte, Aktivitäten,
Sehenswürdigkeiten, allgemeine Infos, Anreise etc.:www.visitcalifornia.de
Touristikdienst Truber verschickt ein kostenfreies Kalifornien-Infopaket. E-Mail
schreiben an: TouristikdienstTruber@t-online.de
Kaliforniens Küche:
Hollywood-Salat mit Geflügel, Speck und Roquefort ein Rezept
aus der Redaktion des Kochmagazins Lecker
Das brauchen Sie:
Zutaten für 4 Personen:
250 g kleine Hähnchenfilets
1-2 EL Öl
Salz
500 g Kirschtomaten
150 g Roquefortkäse
2 Bund Rauke
1 Radicchio
2 Avocado
40 g Frühstücksspeck
3 Schalotten
1 unbehandelte Orange
3 EL Balsam-Essig
2 TL Dijon-Senf
bunter Pfeffer (a.d.Mühle)
1 gestr. TL Zucker
3 EL Olivenöl
Orangenscheiben und Minze zum Garniere
Und
so gehts: Hähnchenfilets waschen, trocken tupfen und im heißen
Öl ca. 10 Minuten braten, etwas salzen. Inzwischen Tomaten putzen, waschen,
eventuell halbieren. Käse in Würfel schneiden. Rauke und Radicchio
putzen und waschen. Rauke in mundgerechte Stücke zupfen, Radicchio in feine
Streifen schneiden. Acocados halbieren, Kern herauslösen. Fruchtfleisch
mit einem kleinen Ausstecher zu Kugeln formen. Speck in Stücke schneiden
und knusprig auslassen. Hähnchenfilets in Scheiben schneiden. Vorbereitete
Zutaten vorsichtig vermengen und auf Tellern anrichten. Für die Marinade
Schalotten schälen, fein würfeln. Orange waschen, Schale abreiben.
Orange halbieren und Saft auspressen. Essig, Orangensaft und -schale und Senf
verrühren. Mit Salz, Pfeffer und Zucker würzen. Öl nach und nach
unterschlagen. Über den Salat träufeln. Mit Orangenscheiben und Minze
garniert servieren.
Zubereitungszeit ca. 40 Minuten. Pro Portion ca. 2770 kJ/660 kcal. E 29 g/F
56 g/KH 10 g.
Mehr verführerische Rezepte aus den USA unter: www.lecker.de
Fotos: Först, City Food & Foto, Hamburg; ARTE, PR, privat
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