Titel -  Happinez
 Donnerstag, 20. Juni 2013 
Datum Uhrzeit Kategorie Sender
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Reiseinformationen 32/2012

Kalifornien

Kalifornien ist der drittgrößte US-Bundesstaat. Seine Größe beträgt rund 411.000 km² und er erstreckt sich von der Grenze nach Oregon im Norden bis zur mexikanischen Grenze im Süden. Kalifornien ist damit etwas größer als Deutschland und etwas kleiner als Frankreich. Eine spektakuläre Vielfalt von Landschaften prägt den westlichsten Bundesstaat der USA, von den nebligen Mammutbaumwäldern der Nordküste über das mächtige Hochgebirge der Sierra Nevada bis zu den bizarren Wüstenformationen im Süden. Jede der 12 Regionen Kaliforniens hat ihren eigenen Charakter, und der Reisende hat häufig den Eindruck, in ein völlig anderes Land zu kommen, wenn er von einer Region in die nächste fährt. Das ist die Schönheit Kaliforniens. Der am schnellsten wachsende Bundesstaat der USA hat einen exzentrischen Ruf. Die „linke Küste“, an der Filmstars wilde Partys feiern (oder Gouverneur werden) und vegetarische Freidenker im Whirlpool radikale Ideen ausbrüten. Dies mag zwar ein übertriebenes Klischee sein, doch es hat einen wahren Kern, und Kalifornier sind die ersten, die dem zustimmen. Hier haben die verrücktesten Ideen ihren Ursprung.

Wer es bezweifelt, mag sich nur einmal das Haight-Ashbury-Viertel (Foto) in San Francisco oder die Kinetic Grand Championship im Humboldt County anschauen oder einen Spaziergang am Venice Beach in Los Angeles unternehmen. Kalifornien hat darüber hinaus eine unglaublich reiche afrikanisch-amerikanische Kultur, die Sie an Orten wie dem California African American Museum in Los Angeles oder in der African-American Shakespeare Company in San Francisco erleben können. Und dann gibt es natürlich die Leckereien... In den siebziger Jahren haben Küchenchefs wie Alice Waters in Berkeley mit ihren Fusion- Rezepten mit den frischesten Zutaten die Esskultur Amerikas revolutioniert und die „Kalifornische Küche“ erfunden. Alice Waters sowie der kulinarischen Vielfalt der einwandernden Bevölkerung (hauptsächlich Mexikaner und Asiaten) ist es zu verdanken, dass das Land auch hinsichtlich seiner Küche zu einer der interessantesten Regionen der Welt geworden ist.

San Francisco: Auf 43 Hügeln gelegen, eine der unvergesslichsten Städte der Welt. Den besten Blick auf die Golden Gate Bridge (Foto) haben Sie vom Marin County aus (Marin Headlands). Oder vom Presidio, am Fort Point – gigantisch. Am Union Square schlägt der Puls der Stadt: edle Boutiquen, Hotels und Open Air-Konzerte – tolles Flair. Bummeln Sie durch Chinatown (unbedingt „Dim Sums“ probieren!) und durch die Marktstände des Ferry Building. In Haight-Ashbury erwachte in den 60ern die Hippie Bewegung – Flower Power. Der Charme ist heute noch zu spüren: bunte Shops, tolle Bars und Lokale. Mehr Infos: www.sanfrancisco.travel
Tipp: Die „San Francisco City Insider's Tour“, die vom Spezialveranstalter Extranomical Tours www.extranomical.com angeboten wird. Kostet 69 Dollar pro Erwachsenen. Der Gast wird von seinem Hotel abgeholt und wieder hingebracht. Sechs Stunden-Trip. Kleine Gruppe. Rundfahrt im Van. Tolle Guides, keine 08/15-Touristentour. Sehr empfehlenswert!

Zur San Francisco Bay Area gehört auch Berkeley. In der kleinen Stadt begannen Free Speech Movement und Studentenproteste gegen den Vietnam-Krieg. Hier waren die Hippies zu Hause. Doch hat die Stadt in den vergangenen Jahren ihr Image aufpoliert – gepflegte Restaurants, Öko und Bio spielen hier heute eine wichtige Rolle. Der Ort ist nicht zuletzt wegen der weltberühmten Universität (Foto) sehr international: 30 000 Studenten büffeln hier. Unter den Lehrkräften sind zehn Nobelpreisträger. Unbedingt eine Führung über den Campus machen. Gibt es als Gruppentour und auch auf eigene Faust (mit Karte und Infos). Mehr Berkeley-Infos: www.visitberkeley.com

Ebenfalls zum Großraum San Francisco gehören das Napa und das Sonoma Valley (Foto) – ein Mekka für Weinliebhaber. Dutzende Weingüter mit Jahrhunderte alten Wurzeln, grüne Hügel und verwunschene Wälder, in denen man zwischen den riesigen Redwoods den ganzen Tag lang keiner Menschenseele begegnet. Olivenhaine, Lavendel- und Obstplantagen zieren die Landschaft, die mit ihren sanften Hügeln zum Verweilen einlädt. Dazu schönes Wetter, die tosenden Wellen des Pazifik und kleine, verwunschene Örtchen, in denen die Zeit stillzustehen scheint: Das ist Sonoma County, einer der schönsten Landstriche im Norden Kaliforniens. Keine 50 Kilometer von der Westküsten-Metropole San Francisco entfernt. Charmant. Mondän. Luxuriöse Wellness-Hotels laden zum Ausspannen ein und dazu, nach allen Regeln der Kunst verwöhnt zu werden. Die Weingüter produzieren in dem speziellen Klima an der Westküste erstklassige Tropfen und haben ihre Türen stets für Besucher geöffnet. Die Geschichte des Staates ist zum Greifen nah - denn in der einst der mexikanischen Garnisonsstadt Sonoma hissten amerikanische Kämpfer 1846 die noch heute bekannte „Bärenflagge“ und deklarierten die Unabhängigkeit Kaliforniens. Mehr Sonoma-Infos: www.sonomavalley.com und sonomacounty.com Es gibt rund 250 Weingüter im Sonoma Valley und verschiedenste Touren, auf eigene Faust mit dem Mietwagen und auch organisierte Touren. Neu sind Weinverkostungen mit Fahrer, der Fahrer fährt Sie anschließend mit Ihrem Leihwagen nach Hause. Ein echter Tipp ist das „Schug Carneros Estate“, das der Deutsche Walter Schug (Foto) vor 32 Jahren gründete. Er stammt aus dem Rheingau. Zusammen mit Sohn Axel führt er heute das 18 Hektar große Gut – es steht für hervorragenden Pinot Noir, für ausgezeichneten Chardonnay und erfrischenden Saugingon-Blanc. Sein Credo: „Der Wein soll rein sein. Die Traube ist der Star.“ Es gibt Führungen und Verkostungen sowie einen Shop (Adresse: 602 Bonneau Road, Sonoma, CA 95476). Mehr Infos: www.schugwinery.com

Anreise:
Die Anreise nach Kalifornien ist einfach. Mehrere Fluggesellschaften fliegen ohne Zwischenlandung von verschiedenen Flughäfen in Deutschland nach San Francisco und Los Angeles. Die Flugzeit für einen Nonstop Flug beträgt etwa 11 Stunden. Der Los Angeles Airport (www.los-angeles-lax.com) liegt 31 Kilometer von Downtown entfernt. Kostenlose Shuttle-Busse fahren zur Aviation Station, von wo aus Sie mit der Metro nach LA fahren können. Der San Francisco International Airport (www.flysfo.com) befindet sich 21 Kilometer von der Stadt entfernt, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln (BART) leicht zu erreichen ist. Nonstop Verbindungen gibt es ab Frankfurt täglich nach San Francisco mit United Airlines (www.unitedairlines.de). Die Airline bietet im Sommer sogar täglich mehrere Verbindungen ab Frankfurt an. Lufthansa (www.lufthansa.com) fliegt ab Frankfurt täglich und ab München mehrmals wöchentlich nach San Francisco und Los Angeles. Andere amerikanische Fluggesellschaften wie American Airlines (www.americanairlines.de) bieten ebenfalls gute Verbindungen nach Kalifornien, in der Regel muss man jedoch umsteigen.

Günstige Tickets gibt’s auch unter: www.billigflieger.de Das ist Deutschlands Nummer 1 unter den Preisvergleichen für Flugreisen im Internet. Innerhalb von 30 Sekunden werden aktuelle Angebote von über 250 verschiedenen Anbietern durchsucht.

Reise- und Sicherheitshinweise:
Deutschland ist Mitglied im Programm für visumfreies Reisen (Visa Waiver Program = VWP), deutsche Staatsbürger benötigen in der Regel kein Visum für die USA. Besucher dürfen bis zu 90 Tage für Geschäftsreisen oder Urlaube ohne Visum in den USA bleiben. Allerdings sind seit dem 12. Januar 2009 alle Staatsbürger der am Programm für visumfreies Reisen (VWP) teilnehmenden Länder verpflichtet, im voraus eine Genehmigung für eine Reise in die Vereinigten Staaten über die elektronische Reisegenehmigung (ESTA) zu beantragen. Die Registrierung ist online auf der offiziellen ESTA-Website möglich. Für alle Besucher der Vereinigten Staaten ist ein maschinenlesbarer Reisepass erforderlich. Der Reisepass muss während der gesamten Aufenthaltsdauer gültig sein. Alle neuen Reisepässe müssen die biometrischen Daten des Passinhabers enthalten. Weitere Informationen erhalten Sie bei der für Sie zuständigen US-Botschaft. (hier klicken)

Auch das Auswärtige Amt informiert umfassend zur Einreise, gibt auch medizinische Hinweise.

Übernachten:
Bed and Breakfasts gibt es meistens in Privathäusern, Cottages auf dem Land, historischen viktorianischen Anwesen oder anderen Anlagen mit lokalem Flair. Da diese Übernachtungsbetriebe normalerweise kleiner sind, ist der Service meist sehr persönlich. Wie der Name schon sagt ist im Preis ein komplettes Frühstück enthalten, auf dem Zimmer, gemeinsam mit den Gastgebern oder als Buffett. Auf der Webseite California Association of Bed & Breakfast Inns (www.cabbi.com) finden Sie ausführliche Informationen über Bed and Breakfast-Anbieter in jeder Region Kaliforniens, inklusive Online-Buchungsmöglichkeit. Wenn Sie mit Kindern oder einer größeren Gruppe unterwegs sind, spezielle Ansprüche haben oder einfach nur mehr Platz und die Möglichkeit selbst zu kochen haben wollen, sollten Sie eine Ferienwohnung oder eine Hütte mieten. Das ist vor allem rund um den Lake Tahoe eine beliebte Option. Am Lake Shasta und am Zusammenfluss von Sacramento River und San Joaquin River sind Hausboote sehr beliebt. Ferienwohnungen und -häuser kann man in allen Regionen Kaliforniens mieten, schauen Sie z. B. unter www.VacationRentals.com oder www.vbro.com. Für Hotels: reservations.visitcalifornia.com, www.holidaycheck.de

Angebote:
Eine Woche im Drei-Sterne-Hotel Triton – a Kimpton Hotel ist im Doppelzimmer inklusive Flug ab 1.082 Euro pro Person buchbar.Am Rande von Chinatown und in Gehdistanz zum Union Square gelegen. Stylisches Hotel mit Restaurant im Pariser Stil, Fitnesscenter, Massagestudio und Businesscenter. Knallbunte Lobby mit cooler Musik. Ökö-Produkte und Gummi-Ente im Bad. 140 Zimmer.

Eine Woche im Vier-Sterne-Hotel Sir Francis Drake – a Kimpton Hotel ist im Doppelzimmer (Foto) inklusive Flug ab1.222 Euro pro Person buchbar. In Downtown am Union Square, wenige Minuten von Chinatown und den beliebten Cable Cars entfernt. Historisches Hotel im englischen Stil bietet ein italienisches Bistro, Bar, Café, Fitnessraum, Souvenirshop. 422 Zimmer. Tipp: „Harry Stenton's Starlight Room“ im 21. Stock des Hotels: Topblick, lange Theke, coole Drinks.
Flüge nach San Francisco gibt es bei FTI ab 662 Euro inkl. Steuern. Eine Nacht im Drei-Sterne-Hotel Triton – a Kimpton Hotel ist im Doppelzimmer ab 60 Euro pro Person buchbar, eine Nacht im Vier-Sterne-Hotel Sir Francis Drake – a Kimpton Hotel ist im Doppelzimmer ab 80 Euro pro Person buchbar.

Tour:
Die ganztägige California Wine Tour in die Weinregionen Sonoma County und Napa Valley ist bei FTI ab 50 Euro pro Person buchbar. Bei verschiedenen Weinproben können exzellente Weine getestet werden und Teilnehmer erfahren dabei Wissenswertes über den traditionellen und modernen Weinanbau.

San Francisco City Pass
Der San Francisco City Pass gewährt Eintritt zu verschiedenen Attraktionen der Stadt wie dem Aquarium of the Bay, dem Museum of Modern Art oder einem Blue & Gold Fleet Bay Cruise sowie sieben Tage lang unbegrenzte Nutzung der Cable Car-Linien. Der Pass ist ab 54 Euro pro Person buchbar.

Mietwagenrundreise
Die achttägige Mietwagenrundreise „Kalifornien Mosaik II: Der berühmte Highway No. 1“ ist pro Person ab 529 Euro buchbar. Die Reise führt ihre Gäste nach San Francisco, Santa Cruz, Monterey, San Luis Obispo, Santa Barbara, Los Angeles und San Diego. Die Küstenfahrt hält die unzählige Fotomotive mit traumhaften Ausblicken auf den Pazifik bereit und vermittelt das ultimative kalifornische Lebensgefühl. Buchungen und Informationen unter www.fti.de, Tel. 01805 / 384500 (14 Cent/Minute aus dem deutschen Festnetz, maximal 42 Cent/Minute aus dem Mobilfunk) sowie im Reisebüro.

Mietauto:
Ein Mietwagen der Kategorie Economy ist für eine Woche ab 162 Euro buchbar, unter www.driveFTI.de. Auch im Reisebüro sowie telefonisch unter 01805/ 041 504 (14 Cent/ Minute aus dem deutschen Festnetz, maximal 42 Cent/ Minute aus dem Mobilfunk) buchbar.

Strand-Kompass: Jeder Kalifornier weiß, dass die Strände im Süden Kaliforniens weit und ruhig sind, im Norden aber wild und dramatisch. Nördlich von Big Sur ist das Wasser kälter, die Klippen steiler und die Natur wohl auch spektakulärer. Erleben Sie Abenteuer in und über dem Wasser, denn Nordkalifornien ist Heimat vieler Meerestiere (Seelöwen, Wale, Seehunde) und ein beliebter Ort für Wassersport wie Tauchen und Surfen. Beobachten Sie die ausgelassenen Seelöwen und bewundern Sie die Welt unter Wasser beim Tauchen am San Carlos Beach in Monterey. Dieser kleine Strand am Hafen ist einer der beliebtesten Tauchzentren, wo man Tauchunterricht bekommt, oder auf eigene Faust die Unterwasserwelt erkunden kann.
Um an einen Strand der North Coast zu gelangen, der alles bietet (Camping, Angeln, Wandern und Wildtierbeobachtung), fahren Sie die 13 Kilometer lange, nicht-asphaltierte Straße zum unberührten Gold Bluffs Beach. Dank Hollywood haben wir alle ein Bild des klassischen kalifornischen Strands im Kopf: Glänzender weißer Sand, strahlender Sonnenschein, eine sanfte Brandung, gut gebaute Rettungsschwimmer und Surfer. Deshalb sollte Malibu ganz oben auf Ihrer Liste stehen: 43 Kilometer pazifische Küste im Postkartenstil (mit Filmstars). Familien mit Kindern schätzen die ruhigen Gewässer in Malibus weniger bekannter Paradise Cove.Sehen und gesehen werden geht nirgendwo besser als an dem mit Palmen gesäumten Strandparadies des Orange County, Laguna Beach, wo die gut eingeölten und geformten Körper der Beach Boys und California Girls an der 10 Kilometer langen Küste entlang bummeln. Wenn Ihnen in Nordkalifornien der Sinn nach einem klassischen südkalifornischen Badeort steht, besuchen Sie den Stinson Beach mit seinem feinen Sand, den steilen Klippen und einer kräftigen Brandung, bei der man jedoch noch gut schwimmen kann.

Kalifornien im TV:

Mittwoch, 8.8., 16.15 Uhr, EinsFestival: Facebook - Milliardengeschäft Freundschaft. Die 17-jährige Franciska aus der Großstadt ist dauer-online und möchte trotzdem gerne wissen 'was mit meinen privaten Sachen so gemacht wird.' Um das zu verstehen, gewährt Mark Zuckerberg einen exklusiven Einblick in seine Arbeit in der Konzernzentrale in Palo Alto in Kalifornien.

Freitag, 10.8., 6.05 Uhr, MDR: LexiTV - Wissen für alle. Kalifornien - Unterwegs im Golden State. Wer Gegensätze mag, ist in Kalifornien genau richtig. Neben den überschäumenden Mega-Metropolen Los Angeles, San Francisco und San Diego faszinieren verlassene Goldgräber-Städtchen und weite Landschaften. Ursprünglich durch die Spanier kolonisiert, gehört der „Golden State" den Vereinigten Staaten von Amerika an. Bereits „The Mamas and the Papas" erkannten die Schönheit Kaliforniens und erschufen ihren unverwüstlichen Hit „California Dreamin". Doch auch schwere Erdbeben und riesige Waldbrände gehören zum Land wie der Tag zur Nacht.

Montag, 13.8., 7.15 Uhr, SWR: USA - The sound of ... Mexikaner in Kalifornien. Der Tortilla-Vorhang, die Grenze zwischen Kalifornien und Mexiko, ist für viele Mexikaner eine nur schwer zu überwindende Barriere, um ins gelobte Land Amerika zu gelangen.

Sonntag, 19.8., 11.45 Uhr, arte: Strände der Sixties. Der heutige Teil erzählt vom amerikanischen Surfer-Mekka Malibu (Foto) und seinem Einfluss auf die Popkultur der 60er Jahre. Beach Boys, Longboards, Bikinis, Grillpartys am Strand und sonnengebräunte Körper - Malibu wird in den Sixties zum Surfer-Mekka und Schaufenster des amerikanischen Wohlstands. Denn nur eine Autostunde vom Strand entfernt liegt Hollywood. Dort entdeckten clevere Produzenten schon bald das Vermarktungspotenzial dieser Sportart, von der die kalifornische Jugend nicht genug kriegt. Der Strand wird zur Kulisse einer Reihe von Filmen fragwürdiger Qualität, der sogenannten "Beach Movies". Mit "Surfin' USA", "Surfin' Safari" und vielen weiteren Hits ähnlicher Machart geben die Beach Boys der Surferkultur eine musikalisch internationale Aura. Für Millionen junger Leute wird Malibu zum Symbol eines hedonistischen Lebensstils, der sich in drei Worten zusammenfassen lässt: "Fun, Fun, Fun". Doch neben den Freizeit-Wellenreitern gibt es die wahren, die eingefleischten Surfer. Für sie ist Surfen mehr als ein Sport, es ist eine Philosophie, die Suche nach der perfekten Welle, von der der Kultfilm "The Endless Summer" (1964) erzählt. Die Unbeschwertheit der Sixties wird durch den Vietnamkrieg von den Stränden Malibus gefegt. Die Surfer sind Vorläufer der Hippiebewegung, die in Kalifornien ihren Siegeszug feiert - anarchistisch und ökologisch, lange bevor diese Begriffe in aller Munde sind. Die Sixties - das ist die Erinnerung an eine glückliche Zeit, in der man glaubte, dass der Sommer nie endet.

Lese-Tipps:
Ab 2. August im Handel: Der brandneue Roman von Isabel Allende „Mayas Tagebuch“.

Isabel Allende auf einen Blick:
• 19 Bücher
• in 35 Sprachen übersetzt
• mehr als 57 Millionen Exemplare verkauft
• 12 internationale Ehrendoktorwürden
• 50 Auszeichnungen in mehr als 15 Ländern
• internationale Adaptionen für Film, Theater, Musicals, Opern, Ballet und Radio
• Gründerin der Isabel Allende Foundation zur Unterstützung von Frauen und Mädchen weltweit

„Mayas Tagebuch“ (Roman. Übersetzt von Svenja Becker; 447 Seiten; 24,95 Euro, Suhrkamp Verlag). Inhalt: Die neunzehnjährige Maya ist auf der Flucht. Vor ihrem trostlosen Leben in Las Vegas, der Prostitution, den Drogen, der Polizei, einer brutalen
Verbrecherbande. Mit Hilfe ihrer geliebten Großmutter gelangt sie auf eine abgelegene Insel im Süden Chiles. An diesem einfachen Ort mit seinen bodenständigen Bewohnern nimmt sie Quartier bei Manuel, einem kauzigen alten Anthropologen und Freund der
Familie. Nach und nach kommt sie Manuel und den verstörenden Geheimnissen ihrer Familie auf die Spur, die mit der jüngeren Geschichte des Landes eng verbunden sind. Dabei begibt Maya sich auf ihr bislang größtes Abenteuer: die Entdeckung ihrer eigenen Seele. Doch als plötzlich Gestalten aus ihrem früheren Leben auftauchen, gerät alles ins Wanken. „Mayas Tagebuch“ erzählt von einer gezeichneten jungen Frau, die die unermesslichen Schönheiten des Lebens neu entdeckt und wieder zu verlieren droht. Ein unverwechselbarer Allende-Roman: bewegend, spannend und mit warmherzigem Humor geschrieben. Der Suhrkamp Verlag hat eine tolle Allende-Hompepage mit vielen Infos rund um die sympathische Bestsellerautorin. Es gibt ein kleines Grußwort von ihr, ein Video sowie eine kostenlose Leseprobe: hier klicken

+ ausführlich und aktuell „Vis-à-Vis: Kalifornien“ von Dorling Kindersley (26,95 Euro). Mehr als 1500 farbige Fotos, 3D-Zeichnungen und Grundrisse zeigen alles Wichtige auf einen Blick. Der ausführliche Praxisteil bietet aktuelle Angaben zu Hotels, Restaurants, Shopping, Nachtleben und Unterhaltung sowie praktische Tipps zu Verkehrsmitteln, Öffnungszeiten und vielem mehr. Aktuelle Fotos stimmen Sie bereits vorab auf den Urlaub ein und attraktive Routenvorschläge machen eine entspannte Reise möglich. Infos: www.dorlingkindersley.de

Mehr Infos:
Auswärtiges Amt
Bürgerservice
Arbeitseinheit 040
11013 Berlin

Tel.: (03018) 172000
Fax: (03018) 175100
www.auswaertiges-amt.de

Mehr Infos über Kalifornien – Unterkünfte, Aktivitäten, Sehenswürdigkeiten, allgemeine Infos, Anreise etc.:www.visitcalifornia.de

Touristikdienst Truber verschickt ein kostenfreies Kalifornien-Infopaket. E-Mail schreiben an: TouristikdienstTruber@t-online.de

Kaliforniens Küche:

Hollywood-Salat mit Geflügel, Speck und Roquefort – ein Rezept aus der Redaktion des Kochmagazins „Lecker“

Das brauchen Sie:

Zutaten für 4 Personen:
250 g kleine Hähnchenfilets
1-2 EL Öl
Salz
500 g Kirschtomaten
150 g Roquefortkäse
2 Bund Rauke
1 Radicchio
2 Avocado
40 g Frühstücksspeck
3 Schalotten
1 unbehandelte Orange
3 EL Balsam-Essig
2 TL Dijon-Senf
bunter Pfeffer (a.d.Mühle)
1 gestr. TL Zucker
3 EL Olivenöl
Orangenscheiben und Minze zum Garniere

Und so geht’s: Hähnchenfilets waschen, trocken tupfen und im heißen Öl ca. 10 Minuten braten, etwas salzen. Inzwischen Tomaten putzen, waschen, eventuell halbieren. Käse in Würfel schneiden. Rauke und Radicchio putzen und waschen. Rauke in mundgerechte Stücke zupfen, Radicchio in feine Streifen schneiden. Acocados halbieren, Kern herauslösen. Fruchtfleisch mit einem kleinen Ausstecher zu Kugeln formen. Speck in Stücke schneiden und knusprig auslassen. Hähnchenfilets in Scheiben schneiden. Vorbereitete Zutaten vorsichtig vermengen und auf Tellern anrichten. Für die Marinade Schalotten schälen, fein würfeln. Orange waschen, Schale abreiben. Orange halbieren und Saft auspressen. Essig, Orangensaft und -schale und Senf verrühren. Mit Salz, Pfeffer und Zucker würzen. Öl nach und nach unterschlagen. Über den Salat träufeln. Mit Orangenscheiben und Minze garniert servieren.

Zubereitungszeit ca. 40 Minuten. Pro Portion ca. 2770 kJ/660 kcal. E 29 g/F 56 g/KH 10 g.

Mehr verführerische Rezepte aus den USA unter: www.lecker.de

Fotos: Först, City Food & Foto, Hamburg; ARTE, PR, privat

 

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