Reiseinformationen 33/2012
Bahamas
Aufgereiht
wie kostbare Juwelen erstreckt sich die Kette der rund 700 Inseln, unbewohnten
Eilanden und großen Felsen über eine Fläche von 3.885 Quadratkilometer
des klaren tropischen Meeres an der Spitze der Karibik. Insgesamt bedecken die
Bahamas-Inseln eine Landfläche von knapp 14.000 Quadratkilometern, die
hauptsächlich aus flachen Korallen-Inseln mit nur ein paar wenigen sanft
gewölbten Hügeln bestehen. Der höchste Punkt des gesamten Archipels
liegt bei gerade einmal 63 Metern. Abgesehen von der ähnlichen Topographie
ist der Charakter jeder einzelnen Insel ebenso einzigartig wie die individuellen
Persönlichkeiten der 300.000 Menschen, die hier leben. Über
die Jahrhunderte hat jede neue Bevölkerung, die sich auf den Bahamas angesiedelt
hat, mit ihren jeweils typischen und ganz verschiedenen Hintergründen,
Traditionen und Überzeugungen die Kultur der Bahamas geprägt und zu
dieser einzigartigen, buntgemischten Gesellschaft mit vielfältigen Lebensstilen
gemacht wie es heute ist. Um jedoch heraus zu finden, welche Insel Sie gerne
erobern möchten, lernen Sie erst die 16 Hauptinseln kennen, die dann als
"Sprungbrett" zu den anderen 684 Inseln dienen!
Die
beste Art, die abwechslungsreichen Inseln der Bahamas zu erleben, ist das Inselhüpfen
per Flugzeug oder Boot, um so viele Inseln zu besuchen wie es Ihre Zeit erlaubt.
Um ein bisschen Stadtleben mit Insel-Flair zu erleben, verbringt man idealer
Weise ein paar Tage im kosmopolitischen Nassau (Foto) mit seinen zollfreien
Geschäften, den Golfplätzen, Museen und Restaurants. Wenn Sie nach
einem zurückgezogenen, romantischen Plätzchen suchen, legen Sie sich
zurück und entspannen Sie sich an den leuchtend-weißen, unberührten
Stränden von Long Island. Wen das Abenteuer ruft, der kann hier den Tauchgang
seines Lebens machen, sich zur Erkundung von Wracks vor der Küste von San
Salvador herausfordern lassen, in den klarsten Gewässern der Welt schnorcheln
oder beim Angeln von Knochenfischen ("Bonefish") den Sport der einheimischen
Helden kennenlernen. Bei einem Ausflug zum Nationalpark von Inagua kommt man
der Natur besonders nahe und wird Zeuge des unvergesslichen Schauspiels nistender
Flamingos und anderer exotischer Wildtiere. Und wenn Sie hier auf der Suche
nach dem Paradies sind, mieten Sie einfach ein Segelboot und genießen
Sie eine Reise voller Glücksmomente und Entspannung pur durch die Gewässer
der Exumas auf der 160 Kilometer langen Strecke unberührter Inseln.
Weitere Reisetipps finden Sie u. a. auf
http://www.wunderweib.de/liebeundlifestyle/reise/artikel-954903-reise/Glueckliche-Tage-auf-den-Bahamas.html
Reiseangebote finden sie u. a. bei:
www.bahamas.ab-in-den-urlaub.de
www.canusa.de/bahamas-reisen.html
www.expedia.de/katalog/pauschalreisen/karibik/bahamas/default.aspx
www.weltweit-urlaub.de/karibik/bahamas
Übernachten:
Das
Atlantis Hotel ist bei weitem der größte Hotelkomplex in Nassau und
in den Bahamas. Es belegt den größten Teil der Insel Paradise Island,
eine Insel vor der Nordküste von New Providence mit der Hauptstadt Nassau.
Atlantis ist mit Nassau über zwei Brücken verbunden, sodass es sehr
einfach ist, das Hotel zu erreichen.
Atlantis ist ein geschäftiger Fantasieort mit Wasserpark, Vergnügungsstätten, Aquarien, aber auch eine Strandoase. Das Hauptthema des Hotels ist alles rund ums Wasser: Schwimmen, Schnorcheln, Tauchen oder Fische und andere Meereslebewesen in zahlreichen Aquarien beobachten. Die öffentlichen Bereiche sind großzügig angelegt mit Springbrunnen, Glasskulpturen und teuren Einkaufspassagen. Es gibt ein großzügiges Sportangebot und auch das Nachtleben kommt nicht zu kurz mit den vielen Restaurants, Bars, dem Kasino, dem Nachtclub, dem Kino und vieles mehr. Infos: www.atlantis.com/default.aspx
Wer
auf den Spuren eines außergewöhnlichen Liebespaares (Foto), der geschiedenen
Amerikanerin Wallis Simpson und dem britischen König Edward VIII 1936,
der wegen ihr auf seine Krone verzichtete, reisen möchte, ist im Sandals
Royal Bahamian genau richtig: Das Luxushotel Sandals Royal Bahamian (Fotos)
in Nassau auf den Bahamas, 1940 als Balmoral Club gegründet, war einer
der Lieblingsorte des Herzogs und der Herzogin von Windsor. Nach seinem Rücktritt
wurde der ehemalige König Edward VIII Gouverneur der Bahamas. Wallis Simpson
und er fühlten sich im Balmoral Club so wohl, dass er sich sogar sein Büro
dort einrichtete. Weitere Berühmtheiten und Politiker ließen nicht
lange auf sich warten und so wurde der Club zum Dreh- und Angelpunkt des Jetsets.
Im heutigen luxuriösen All-inclusive-Resort erinnern noch Fotos und Schriftstücke
in der Manor Bar an das glamouröse Paar. Mehr Infos unter: www.sandals.de
 
Anreise:
Nassau ist im Sommer von Deutschland aus zweimal pro Woche bequem zu erreichen: In Kooperation mit Bahamasair fliegt Condor (www.condor.com) die Bahamasinsel New Providence ab Frankfurt über Fort Lauderdale an. Aber auch im Anschluss an eine USA-Reise bieten sich die Bahamas für entspannenden Badeurlaub an: Die Flugverbindungen aus den USA sind hervorragend mit täglichen Flügen ab nahezu allen Flughäfen an der Ostküste sowie ab den großen Drehkreuzen wie Atlanta oder Dallas/Fort Worth.
Günstige Tickets gibt’s auch unter: www.billigflieger.de Das ist Deutschlands Nummer 1 unter den Preisvergleichen für Flugreisen im Internet. Innerhalb von 30 Sekunden werden aktuelle Angebote von über 250 verschiedenen Anbietern durchsucht.
Reise- und Sicherheitshinweise:
Die Landessprache ist Englisch; deutsche Sprachkenntnisse sind nicht verbreitet. Es herrscht Linksverkehr. Das Straßennetz ist relativ gut ausgebaut. Wegen der vielen Schlaglöcher, herumstreunenden Tieren sowie der unorthodoxen Fahrweise wird zu Vorsicht im Straßenverkehr angeraten. Motorräder und –roller sollten trotz der tropischen Temperaturen nur mit entsprechender Schutzkleidung benutzt werden. Relativ preisgünstige Taxis stehen zur Verfügung. Für einen touristischen Aufenthalt bis zu 90 Tagen ist ein Visum nicht erforderlich. Der Reisende muss im Besitz eines Weiter- oder Rückflugtickets sein. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind seit dem 26.06.2012 nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Auf den Bahamas ist von Juni bis November Hurrikan-Saison. Es muss mit Tropenstürmen und starken Regenfällen gerechnet werden. Aktuelle Hurrikan Informationen sind unter www.nhc.noaa.gov abrufbar.
Der
Bahama-Dollar (Foto) ist die Währung der Bahamas. Er ist im Verhältnis
von 1:1 an den US-Dollar gebunden. Gängige Währungen können in
Hotels und in den meisten Banken getauscht werden. Einige Banken wechseln nur
USD. Traveller Cheques werden von den Banken akzeptiert. Zahlung per Kreditkarte
(American Express, Mastercard, Visa) ist relativ weit verbreitet. Außerhalb
des Hotels, insbesondere in größeren Menschenansammlungen wie Märkten,
Busbahnhöfen, Bars, etc. sollten Wertsachen wie Schmuck gar nicht und Bargeld
nur im unbedingt benötigten Umfang mitgeführt werden. Wichtige Dokumente
(Flugschein, Reisepass) sollten nur in Fotokopie mitgenommen und die Originale
im Hotelsafe hinterlegt werden. Trotz der relativ guten medizinischen Versorgung
sollte unbedingt vor Reiseantritt eine Auslandsreise-Krankenversicherung abgeschlossen
werden, die einen Rücktransport im Notfall mit einschließt. Das Auswärtige
Amt empfiehlt weiterhin, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender
des Robert-Koch-Institutes rwww.rki.de für Kinder und Erwachsene anlässlich
einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen. Dazu gehören
auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, ggf. auch
gegen Pertussis, Mumps, Masern, Röteln (MMR) und Influenza. Aufgrund der
mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen ganzkörperbedeckende
helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),ganztägig (Dengue!)
und in den Abendstunden und nachts (Malaria!) Insektenschutzmittel auf alle
freien Körperstellen wiederholt aufzutragen und ggf. unter einem Moskitonetz
zu schlafen.
TV-Tipps:
Sonntag, 19.8., 19:25, KI.KA: pur+: Eric wird Schatztaucher. Der Stuntman des Wissens Eric Mayer taucht hinab ins satte Blau: 10 Meter tief - nichts, 20 Meter tief - ein dunkler Schatten erscheint, 30 Meter tief - da liegt sie, die "Helena C.", ein Passagierschiff, 250 Fuß lang, gesunken 1991 vor Paradise Island, Bahamas. Sie steht aufrecht, ein Garagentor-großes Loch gähnt steuerbord in ihrem Bauch. Wird Eric den dunklen Frachtraum erkunden können, ohne giftige Feuerfische und größere Meeresbewohner aus Versehen in die Enge zu treiben? Sieht er im Lichtkegel seiner Taucherlampe spitze Trümmerteile rechtzeitig, bevor er sich verletzt oder hängenbleibt?Schafft er es überhaupt, in nur 20 Minuten die Ladung der "Helena C." zu finden, zu untersuchen und zurück zum Ausgang zu tauchen, bevor der Tiefenrausch einsetzt und die Stickstoffsättigung in seinem Blut kritisch wird?pur+ - Das Entdeckermagazin mit Eric Mayer.Mehr wissen macht nix!
Sonntag, 26.8., 9:25, arte: Klasse Segel Abenteue: Windstärke 9 - Überfahrt am Limit. Es ist das größte Abenteuer ihres Lebens! Sechs Monate lang segeln 30 Zehntklässler aus Bayern um die halbe Welt. Der Dreimaster "Thor Heyerdahl" ist für die Gymnasiasten Klassenzimmer und Lebensraum in einem. Die Reiseroute führt sie von Kiel über die Kanarischen Inseln in die Karibik, von Panama über Kuba und die Bermudas zurück über die Azoren nach Kiel. Die Jugendlichen kehren wieder zurück an Bord der Thor Heyerdahl. Ihr nächstes Ziel: die Bermudas. Aber bevor es in den Nordatlantik geht, wird der Schiffsrumpf auf den regnerischen und stürmischen Bahamas vom Algen- und Pockenbart befreit.
Sonntag,
26.8., 19:25, pur+: Eric taucht mit Haien. Die Kinder haben online abgestimmt:
Eric Mayer, der Stuntman des Wissens, soll mit Haien tauchen!Auf den Bahamas
erwarten ihn große karibische Riffhaie, Tigerhaie und der berühmte
Haiforscher Eric Ritter. Er bringt in seiner "Shark School" Menschen
und Haie zusammen.
Lese-Tipps:
„Faulenzer-Lesebuch“.
Herausgegeben von Daniel Kampa. Inhalt: Als der junge Vladimir Nabokov in der
Schule einen Aufsatz zum Thema Faulheit schreiben musste, gab er einfach ein
leeres Blatt ab – konsequent. In diesem Sinne hören wir an dieser
Stelle mit dem Texten auf. Sollen doch andere sich abmühen und etwas Gescheites
über das Faulenzen sagen: »Ein wirkliches Glück ohne Müßiggang
ist unmöglich.« Anton Cechov »Nichtstun erquickt.« Cicero
»Die Arbeit ist etwas Unnatürliches. Die Faulheit allein ist göttlich.«
Anatole France »In der Tat sollte man das Studium des Müßiggangs
nicht so sträflich vernachlässigen, sondern es zur Kunst und Wissenschaft,
ja Religion bilden!« Friedrich Schlegel »Nichtstun ist besser als
mit viel Mühe nichts schaffen.« Laotse. Ein Buch für alle, die
lesend abschalten wollen (Diogenes Verlag, Taschenbuch; 9,90 Euro). Mehr Infos:
www.diogenes.ch
Thomas
Kielinger: „Elizabeth II. Das Leben der Queen“. Inhalt: Königinnen
gibt es viele, doch nur eine Queen. Elizabeth II. hat fast die ganze Nachkriegszeit
auf dem Thron erlebt. Dabei hat sie mehr Krisen überdauert, als irgendein
Politiker sich vorstellen kann. Von vielen als skurril und museumsreif belächelt,
scheint sie ihr Land heute noch immer zu einen. Die Krone war der jungen Elizabeth
keineswegs in die Wiege gelegt. Doch als ihr Onkel Edward VIII. um der Liebe
zu Wallis Simpson Willen dem Thron entsagte und ihren Vater zum König machte,
gelangte eine unbeschwerte Kindheit an ihr abruptes Ende. Die junge Prinzessin
lernte früh, ihre Gefühle ihrer majestätischen Rolle unterzuordnen.
Mit jugendlichen 25 Jahren bestieg sie den Thron und gab dem Land, das noch
immer unter den Folgen des Krieges litt, neue Hoffnung. Seither hat sie zwölf
Premierminister zur wöchentlichen Audienz empfangen, das Land durch jeden
Niedergang und jeden Aufschwung hindurch begleitet und ihre Familie durch die
größte reale Soap Opera unserer Zeit gesteuert. Spannend und unterhaltsam
zugleich! (Verlag C.H. Beck; 19,95 Euro). Mehr Infos: www.chbeck.de
Bahamesische Spezialitäten:
Gesehen hat sie jeder bestimmt schon mal, die riesige rosafarbene Conch – Muschel. Ihr Fleisch wird in vielen Varianten auf den Bahamas zubereitet. Es gibt Gerichte, da wird sie in Fett gebacken, andere Rezepte sehen sie kleingehackt in einer Suppe oder mit Zwiebeln, Tomaten und Peperoni als Salat – die Möglichkeiten der Zubereitung sind sehr vielfältig. Für eine Conch-Chowder (Suppe) sollen mehr als 100 verschiedene Zubereitungsarten bekannt sein. Selbst ein original-amerikanischer "Conch-Burger" ist zu haben, aber echte Kenner verspeisen das zartrosa Fleisch am liebsten roh, mit ein wenig Zitronensaft.
Auch gepökelte Seemuscheln, gedämpftes Fischfilet mit Ingwer und Jakobsmuscheln oder Muscheln in Eierteig gehören zu den gastronomischen Besonderheiten. Die bahamische Küche wird Freunden von Fisch und Meeresfrüchten das Herz höher schlagen lassen, denn dort findet man vom gekochten „crawfish" (Krebs), über gedünsteten Zackenbarsch bis zum gebratenen Haifischsteak alles auf der Speisekarte, was das Meer um die vielen hundert Inseln zu bieten hat.
Beilagen spielen als kalorienreiche Magenfüller in den ärmeren Haushalten eine große Rolle, allen voran der immer passende Johnny Cake, ein mit Butter überzogenes Maisbrot, oder das banana bread. Peas'n rice heißt das Vollwertgericht, das in den bahamischen Restaurants heute eine unabkömmliche Beilage ist: Dabei wird Reis angebraten, mit Erbsen gemischt und intensiv gewürzt, ein ungewöhnlicher, herzhafter Geschmack.
„Bahama Mama" ist keine Bezeichnung für eine einheimische Mutter, sondern so heißt die spezielle Variante von Rum Punch auf den Inseln.
Die
Zutaten:
• 2cl Brauner Rum
• 2cl Weißer Rum
• 2cl Havana Club 3 Jahre
• 2cl Malibu
• 4cl Ananassaft
• 4cl Orangensaft
• 1cl Zitronensaft
• 2-3 Spritzer Grenadine
Die Zubereitung
Alle Zutaten mit Crushed Ice im Shaker schütteln und mit ein paar Eiswürfel
in ein Longdrinkglas geben, anschließend dekorieren.
Gern getrunken werden auch Kalik, das lokale Bier und „Coconut Water",
wobei letzterem süße Milch und ein Schuß Gin beigefügt
werden.
Fotos: ZDF/Bettina Strickhausen, PR, privat
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